Gastroenterologie und Hepatologie - Leitlinien 2016

10. gemeinsames Gastro-Symposium der Medizinischen Kliniken des Krankenhauses Nordwest, des Hospitals zum Heiligen Geist und des Bürgerhospitals

Bereits zum zehnten Mal richten das Krankenhaus Nordwest, das Hospital zum Heiligen Geist und das Bürgerhospital ein gemeinsames Symposium aus. Diesmal lautet das Thema „Gastroenterologie und Hepatologie – Leitlinien 2016“. Die Chefärzte Prof. Dr. med. Siegbert Rossol, Prof. Dr. med. Rainer  Duchmann und Prof. Dr. med. Oliver Schröder (Medizinische Kliniken am Krankenhaus Nordwest, Hospital zum Heiligen Geist und Bürgerhospital) laden jährlich zu diesem hochkarätig besetzten Symposium ein, das sich an Internisten aus Klinik und Praxis und an  niedergelassene allgemeinärztliche Kolleginnen und Kollegen richtet.

Das Symposium widmet sich in diesem Jahr den aktuellen Leitlinien in der Gastroenterologie und Hepatologie. Im Vordergrund steht der Bezug der Leitlinien zu relevanten klinischen Problemen sowie deren Interpretation nach bester wissenschaftlicher Evidenz. Viele der Leitlinien sind in den letzten Jahren neu erstellt, angepasst oder zumindest aktualisiert worden und erlauben somit eine überaus attraktive Einsicht in verschiedene Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts und der Leber. Die Orientierung an aktualisierten wissenschaftlichen Leitlinien beeinflusst potentiell neben der Versorgungsqualität auch ein ökonomisch verantwortungsvolles Verhalten.

Einen Schwerpunkt der Veranstaltung bilden Infektionen durch Helicobacter pylori, die weiterhin ein aktuelles und „brennendes“ gastroenterologisches Thema darstellen – und dies nicht nur durch die Induktion von Ulzera bzw. die Entwicklung verschiedener Magentumore. Auch hier wird die aktuellste Leitlinie aus 2016 und ihre Relevanz für den klinischen Alltag vorgestellt.

Bei den chronisch entzündlichen Darmerkrankungen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa treten eine Vielzahl besonderer Situationen wie Schwangerschaft, extraintestinale Manifestationen und andere zunehmend – auch international – in das Bewusstsein der klinisch tätigen Ärzte. Solche besonderen Situationen werden daher anhand neuer Leitlinien der European Crohn’s and Colitis Organisation (ECCO) dargestellt und diskutiert.

Die neuesten therapeutischen Verbesserungen der HCV Infektion (auch unter Berücksichtigung der ökonomischen und gesellschaftlichen Bedeutung) bieten einen Modellfall für signifikante Heilungserfolge auch bei scheinbar frustrierender klinischer Situation.

Der vermehrte Einsatz innovativer Gerinnungshemmer macht eine Risikobewertung bei geplanten Verfahren und Techniken in der Gastroenterologie notwendig. Sie ist besonders  bedeutend in der Abstimmung zwischen dem niedergelassenen Bereich und der Klinik.

 Zum Schluss rundet die DGVS-Leitlinie zu gastrointestinalen Infektionen und Morbus Whipple die Veranstaltung ab.

 Die Veranstaltung wird von der Landesärztekammer Hessen mit vier Fortbildungspunkten zertifiziert. Die Teilnahme ist kostenlos. Interessierte internistische und allgemeinmedizinische Kolleginnen und Kollegen aus Klinik und Praxis sind herzlich zum Symposium eingeladen:

Samstag, 25. Juni 2016 9:00 bis 12:30 Uhr

Krankenhaus Nordwest
Kommunikationszentrum
Raum Taunus
Steinbacher 2-26
60488 Frankfurt am Main